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Seit 1973 ist er als freischaffender Schriftsteller und Liedermacher tätig. Sein Ausschluss aus der SED 1979 war verbunden mit einem Auftritts- und
Publikationsverbot.
In den folgenden zehn Jahren bis zum Ende der DDR vertiefte er seine Geschichtskenntnisse und spezialisierte sich auf mitteldeutsche Ur- und Frühgeschichte. Die
Ergebnisse dieser Zeit waren die beiden Bücher „Der Thüringer Königshort“ und „Der Fränkische Reiter“.
Durch die Bekanntschaft mit der Familie Honecker entstand 1990 (gemeinsam mit Wolfgang Herzberg) das aufsehenerregende Buch „Der Sturz - Honecker im
Kreuzverhör“, dem im Jahre 2001 die Schilderung der persönlichen Erlebnisse dieser Begegnungen in dem Buch „Nach dem Sturz - Gespräche mit Erich Honecker“ folgte. Neben diesen erwähnten Büchern erschienen seit
1989 eine LP, eine CD, zahlreiche satirische Artikel in der Tageszeitung „Neues Deutschland“ sowie etliche Sach- bzw. politisch-satirische Bücher.
Reinhold Andert ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.
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